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Rykunov Osip - Insel Tojon Aryy Dschobulga, 17 Januar 1925.

    Einen berühmten Schamanen bestattet man nicht in der Erde, sondern legt ihn in die freie Luft auf eine besondere Plattform, "Arangas" geheißen. Später, wenn der Arangas fault und zusammenfällt, hebt man die Knochen des Schamanen im Laufe der Zeit dreimal nacheinander mit Hilfe von drei, sechs oder neun Schamanen empor. Wenn dieser Ritus der Knochenaufhebung vollzogen ist, muß einer aus der Verwandtschaft des Schamanen sterben.

    Dabei tötet man eine rotscheckige, weißschnauzige Kuh und ein Pferd von gleicher Farbe. (Der Erzähler verwendet das Wort "sylgy", das nur das Gattungskennzeichen des Pferdeviehs ohne Angabe des Geschlechtes bezeichnet. Es ist durchaus möglich, daß uch im ersten Falle das Geschlecht des Opfertieres nicht deutlich bezeichnet ist; denn bei den Jakuten bedeutet "ynach (=Kuh)" mit dem Zusatz "suösü (=Vieh)" auch häufig das Hornvieh im allgemeinen. Im vorliegenden Falle habe ich bei der Niederschrift das Wort "suösü" entweder nicht beachtet, oder der Erzähler hat es selber weggelassen. G.K.)

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