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Das dritte Auge - das zweite Gesicht oder das innere Auge

    Das dritte Auge ist ein in der Esoterik schon fast bis zur Bewußtlosigkeit malträtiertes Werkzeug. Vor einiger Zeit machte ich ein Experiment. Ich fragte in meinem Forum danach, was man sehen würde, wenn man mit dem dritten Auge in den Himmel schaut. Es kam zu relativ vielen abenteuerlichen Antworten. Davon waren die meisten eher einem romantisierenden Denken entsprungen als dem, was man dabei wirklich sieht. Einige Beschreibungen waren wilde Phantasien, abgehobenes Geschreibsel und vollkommen ohne jede wirkliche Erfahrung. Nur eine einzige Person beschrieb bisher in etwa das, was dabei zu sehen ist.

    Als ich mir selber beibrachte, wie ich das dritte Auge richtig öffne, gab es nur einen einzigen Satz, der mir im Gedächtnis haften blieb und der meine Bemühungen punktgenau umschrieb: "Tue solange so, als ob das dritte Auge offen sein würde, bis es wirklich offen ist." Ich fing also damit an, das Gedankenspielchen einfach bei jeder sich bietenden Gelegenheit auszuprobieren. Manchmal konnte ich mir ein Feedback einholen, welches mir bestätigte, was ich dabei gesehen habe. Irgendwann veränderte sich die Qualität der Übung, und ich begann plötzlich damit, das dritte Auge wirklich zu öffnen.

    Der Unterschied zeigte sich so, daß ich von einem Augenblick zum anderen eine Art Sinnesüberlagerung erlebte, in der sich den alltäglichen normalen optischen Eindrücken eine Art innerer Eindruck überlagerte, der nicht durch die beiden optischen Rezeptorsysteme sondern durch einen inneren Sinn hinzukam. Dabei sehe ich viele Dinge, die bisher anscheinend nicht viele Menschen wirklich sehen können. Beispielsweise fällt es mir relativ leicht, sogar während einer Autofahrt alte Kraftplätze zu finden: Sie strahlen direkt nach oben eine Säule aus Energie. Andere Dinge, wie Leylines bei denen wirklich Energie fließt, sehe ich genauso schnell. Der Himmel besitzt eine vollkommen andere Farbe und die gesamte Szene ist, in der Nacht wie am Tage, in ein seltsames Licht getaucht, das ich mit dem Licht eines Lasers vergleiche, das jedoch sehr viel feiner ist und überall herzukommen scheint. Dieses Licht sieht tagsüber exakt genauso aus wie in der Nacht. Die Vitalkraftbahnen von Lebewesen sind dann genauso sichtbar, was zu einer sehr hellen und verwirrenden Umgebung führt, wenn ich diese Wahrnehmungen in einem Wald zulasse. Meine bisherigen Tests, mich ohne jeglichen optischen Reiz zu orientieren, scheitern allerdings bisher. Es öffnen sich dann automatisch alle Sinneskanäle gleichzeitig, und es ist mir derzeit nur begrenzt gelungen, mich auf die dreidimensionale Welt zu beschränken.

    Es ist möglich, das dritte Auge wie einen Radioempfänger auf verschiedene energetische Niveaus einzustellen. Das der Physis am nächsten gelegene Niveau zeigt eine eher graue und eintönige Welt, ohne Farben, fad leuchtend. Lasse ich mich darauf ein, erscheinen nur gelegentlich leicht fluoreszierende Erscheinungen. Ein Forumsmitglied der damaligen Umfrage beschrieb diese uns am nächsten gelegene Schicht. Bisher ist mir in dieser Wahrnehmungsebene nichts besonderes aufgefallen. Sie wird von mir auch die "Ätheralebene" genannt. In der nächsten Schicht nehme ich sofort die Lebenskraft wahr. Sie habe bereits im letzten Absatz näher gebracht. Diese Wahrnehmungebene wird gerne auch die "Astralebene" genannt, weil den Menschen das allgegenwärtige Licht dort dem Licht der Sterne ähnlich erschien. Es ist die normalste Schicht für meine Wahrnehmungen. Die weiteren Schichten, die dann folgen, gehen über die emotionale Schwingungsebene, der Mentalebene, weiter zur Konzeptionsebene, der Welt der Ideen und schließlich der sogenannten "Ebene des Geistes".

    Eine Autobahn, in der Ebene der Ideen betrachtet, zeigt mir die Idee des Transportweges auf eine dreidimensionale Weise: Viele farbige Stränge, die außerhalb der Zeitachse die Idee verkörpern, die mit der Autobahn verknüpft sind. Wie eine Idee eines Lebewesens aussieht, kann ich kaum beschreiben, da in der Idee sämtliche Varianten enthalten sind. Die höher energetischen Schichten sind nur selten von praktischem Nutzen. Sehr viel sinnvoller ist es sich beispielsweise beizubringen, im Infrarotspektrum oder UV-Spektrum zu sehen, Röntgenstrahlen oder auch radioaktive Strahlung wahrzunehmen. Allerdings ist es zu Übungszwecken wiederum nicht anzuraten, sich einen Klumpen Uran auf den Tisch zu stellen, oder in einen Atomreaktor hineinzugehen.

    Letztlich läßt sich diese Übung auf den akustischen Sinn erweitern. Ein drittes Ohr können Sie ebenso aktivieren. Damit können Sie - wenn der optische Sinn nicht unbedingt passend erscheint - beispielsweise die Radiowellen anhören. Soweit ich weiß, treiben sich einige Menschen herum, die diesen Sinn versehentlich oder spontan aktiviert haben. Ich selber benutze dieses innere Ohr eher selten, wobei ich versuche die Ultraschall- und Infraschallfrequenzen wahrzunehmen. Das gelingt mir nicht unbedingt. Einmal konnte ich mit dem inneren Ohr bereits Fledermäuse "hören". Ob Sie für ein solches Ohr allerdings GEZ-Gebühren zahlen müssen, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Am wichtigsten bei all diesen Übungen ist es, die geistige Haltung des "Neither-Neither" aufrechtzuerhalten. Leider, denn in dem Moment, wo ich unbedingt etwas wissen will, oder ein Test ansteht, versage ich bisher meistens. Für mich ist das ein Zeichen, noch lange nicht genug Disziplin entwickelt zu haben, trotz solcher äußeren Umstände diese Sinne ohne Wunsch und ohne Verhaftung einfach zu aktivieren. Allerdings habe ich schon so oft beeindruckende Übereinstimmungen mit wirklichen Situationen erlebt, so daß es für mich keine Diskussion mehr ist, ob diese Sinne nur Einbildung sind. Es ist nur verdammt schwierig, sie so einzusetzen, wie wir es gerne hätten. Ich kann also nur raten, es selbst auszuprobieren, um eigene Erfahrungen damit zu machen. Ich habe ganz bewußt auf eine detailliertere Beschreibung der Dinge verzichtet, die wahrnehmbar sind, wenn ihr drittes Auge wirklich offen ist: Es wäre ein leichtes für die üblichen Trittbrettfahrer, dasselbe von sich zu behaupten, auch wenn sie es bis zur Lektüre dieses Kapitels kaum wirklich angewendet oder gewußt haben. Die eigene Erfahrung ist immer noch am wertvollsten dabei. Viel Spaß beim Üben!


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