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Die moderne Topographie der dreißig Æthyre - Teil 1

    Die einzelnen Æthyre besitzen unterschiedliche Eigenschaften, die durch die modernen Praktiker seit der Zeit des Golden Dawn entschlüsselt werden konnten, die diese Æthyre selbst bereist haben. Innerhalb der einzelnen Æthyre lassen sich starke Querbezüge zum Buddhismus herstellen. Je höher die Æthyre sind, desto symbolischer wird die Sprache der Beschreibung. Spätestens ab ZAX ist es daher wichtig für Sie, zu wissen, daß die Beschreibungen bestenfalls zaghafte Versuche sind, die Zusammenhänge mit menschlicher Sprache zu beschreiben. Gerald Schueler versuchte, diese Subjektivität der eigenen Erfahrung in diesen Bereichen zu objektivieren. Dazu benutzte er die Sprache einer Richtung der modernen Magie. Ich behalte sie hier aus Gründen der Einfachheit bei - wenn man das überhaupt so sagen kann.

Das Göttliche - 18 Himmel über LIL


Unüberwindbare Barriere

Geist

Spirituelle

Ebene

LIL

Tafel

der

Vereinigung

Geist des Geistes

ARN

Feuer des Geistes

ZOM

Luft

PAZ

des

LIT

Geistes

MAZ

Wasser

DEO

des

ZID

Geistes

ZIP

Erde des Geistes


ZAX - Der Große äußere Abyss

Feuer

Höhere
Mental-
Ebene

IKH

Tafel
des
Feuers

Geist des Feuers

LOE

Feuer des Feuers

ZIM

Luft des Feuers

VTR

Wasser

OXO

des Feuers

LEA

Erde des Feuers

Luft

Niedere
Mental-
Ebene

TAN

Tafel
der
Luft

Geist der Luft

ZEN

Feuer der Luft

POP

Luft der

KHR

Luft

ASP

Wasser der

LIN

Luft

TOR

Erde der Luft


Unüberwindbare Barriere

Wasser

Astral
Ebene

NIA

Tafel
des
Wassers

Geist des Wassers

VTI

Feuer des Wassers

DES

Luft des Wassers

ZAA

Wasser des Wassers

BAG

Erde des Wassers

Erde

Der
äther

RII

TEX

Tafel
der
Erde

Geist der Erde

Feuer der Erde

Luft der Erde

Wasser der Erde

Erde der Erde


Unüberwindbare Barriere


Das physische Universum — Plasma, Gase, Flüßigkeiten, Festkörper

    Zwischen der physikalischen und ersten feinstofflichen Ebene ist eine für die Materie unüberwindbare Barriere, die uns durch die Lichtgeschwindigkeit deutlich gemacht wird: Kein Objekt, bestehend aus Materie, kann diese Geschwindigkeit im physikalischen Universum überschreiten. Die der Materie am nächsten gelegene feinstoffliche Ebene ist die ätherale Ebene. Außer der Bezeichnung hat diese Ebene nichts mit dem für in der Physik lange Zeit theoretisch angenommenen Äther zu tun, der als Medium der Lichtwellenverbreitung angenommen wurde.

    Die ätherale Ebene wird dem Element Erde zugeordnet, ihr entspricht die Gravitation als die vermeintlich schwächste Kraft. Der linga-sarira, der ätherische Körper des Menschen, ist Teil dieser Region. In diesem ätherischen Körper sind die Chakras und die Nadis des Kundalini-Yogas die wichtigsten Organe, also auch das dritte Auge, das Ajna Chakra. Die Æthyre stellen immer nur einen Teilbereich der beschriebenen feinstofflichen Ebenen dar. In der Gänze betrachtet bilden die Æthyre also eine vertikale Teilmenge der Gesamtheit dieser Ebenen. Während in der Horizontalen die Dichtigkeit gleich bleibt, nimmt sie in der Vertikalen in der Folge der Æthyre immer weiter ab.

    TEX - Der Æthyr der in vier Teilen ist: TEX ist der dichteste und der physischen Ebene am nächsten gelegene aller Æthyre. TEX entspricht der niederen ätherischen Ebene und ist selbst der ätherische Körper der Erde. Wenn Sie ihr drittes Auge auf diese ätherische Ebene einstellen, erscheint dieses Energiefeld leicht milchig und grau. Die Ausdehnung dieses Energiekörpers reicht ungefähr bis zur Mondumlaufbahn und ist das energetisch strukturgebende Moment der Erde. Im "Norden" des Æthyrs liegt das Gebiet des Schicksals, der Wirkungskette. Der "Osten" steht für die Begierden und ist mit allerlei persönlichen Gelüsten aufgefüllt. Der "Süden" ist der Bereich des Schweigens und der nonverbalen Kommunikation. Der "Westen" steht für die persönlichen Grenzen, wobei dort das Ego seine Schwächen erkennen kann. Eine erste persönliche Reinigung findet in diesem Æthyr statt, entweder als eine schamanische Zerstückelung oder durch das Element Feuer.

    RII - Der Æthyr der Gnade des Himmels: RII befindet sich in der oberen ätherischen Ebene und bezeichnet die Traumwelten und die Ebene der eigenen Phantasien. Dort ist der Himmel der Weltreligionen lokalisierbar, Monroes "Fokus 22-26". Wenn Sie sich als Körperloser entschließen sollten, in einem solchen Reich zu leben, werden Sie in RII verweilen, ansonsten können Körperlose in der Regel in Tex lokalisiert werden. Wie TEX ist RII in vier Regionen unterteilt. Im Süden ist die Verwirklichung des überlebens des Bewußtseins nach dem Tode charakterisiert, das kama-loka der Theosophie. Der Osten ist erfüllt vom Verlangen nach Rache und Vergeltung, und dem Bedürfnis, die Verdorbenen zu zerstören. Der Sinn, um zwischen richtig und falsch unterscheiden zu können ist dort sehr stark. Der Westen des Æthyrs zeigt die Unausweichlichkeit und die Unvermeidbarkeit des Endgültigen. Das Ende der Entwicklung und Stagnation sind dort die eindeutigen Kraftströme. Der Norden zeigt die Kraft des Gerichts, der karmischen Notwendigkeit und Folgekette und das Schick-sal. Der Eindruck des sich ewig drehenden karmischen Rades entsteht in dieser Region. RII eröffnet ihnen also einen deutlichen Eindruck, was mit Ihnen post mortem passieren kann. Sie können jedoch auch in einer Art traumähnlichen Zustand enden - so jedenfalls erscheint es in diesem Æthyr.

    Normalerweise gehen die einzelnen feinstofflichen Schichten ineinander über. Allerdings gibt es immer wieder Grenzen oder Phasenübergänge, deren Überwindung nur mit einem feineren Energiekörper möglich ist. Die erste Barriere liegt zwischen der Materie und dem feinstofflichen Bereich. Feinstoffliches kann nur extrem selten die Barriere zur Materie überwinden und umgekehrt. Genauso ist es bei den feinstofflichen Barrieren, die verschiedene Grade der Feinheit voneinander trennen. Die ätherischen Ebenen sind also durch eine solche Barriere von den astralen Ebenen getrennt. Die ätherischen Ebenen sind dem Element Erde und der Gravitation zugeordnet, während die astralen Ebenen dem Element Wasser entsprechen. Auch in diesen Zuordnungen der Elemente finden wir diese Verfeinerung: Das schwerste, dichteste Element Erde beginnt die Reihenfolge, gefolgt von Wasser, Luft, Feuer und Geist. Die astralen Ebenen sind sehr viel "dünner" oder "feinstofflicher" als der Äther, die elektromagnetische Kraft erscheint in diesen Ebenen greifbar und fest.

    Um diese Ebenen zu erreichen müssen Sie der Astralwanderung mächtig sein und den "Emotionalkörper", oder kama-rupa, bewußt steuern können, welcher der Sitz der eigenen Gefühle, Ängste, Gelüste usw. ist und auch Astralkörper genannt wird. Anders formuliert sind die ätherischen Teilchen ebensowenig in der Lage, diese Barriere zu überschreiten, wie es die physischen Teilchen sind, die zu schwer und träge für den Äther sind. Der Emotionalkörper der Erde, welcher mit der astralen Sicht des dritten Auges gesehen werden kann, reicht ungefähr bis zum Orbit der Venus und erscheint farbig mit ineinander übergehenden Regionen. In der Theosophie wird dieser Körper auch kama-loka genannt.

    Die Astralebene hat ihren Namen von dem klaren Licht, in das dort alles beleuchtet erscheint. Das normale Tageslicht ist nur ein blasser Schimmer des astralen Lichtes, das von nirgendwoher kommt und überall scheint. Ich vergleiche dieses Licht teilweise mit dem Laserlicht, da es in der Astralvision ebenso ein laserähnliches Grieseln erzeugt. Betrachten Sie in der astralen Ebene ein Objekt aus der Nähe, wird das Grieseln intensiver, aus der Ferne etwas weniger deutlich. Farben erscheinen in der astralen Ebene um vieles leuchtender und klarer. Wenn Sie ihren Fokus im Astralkörper haben, ist es auch sehr interessant, den Sternenhimmel und den Emotionalkörper der Erde zu betrachten.

    Das Eintreten in die Æthyre von BAG bis NIA gleicht dem physischen Tod, die astrale Verbindung zum Körper ist jedoch noch vorhanden, die erst durch den tatsächlichen Tod endgültig unterbrochen wird. In schamanischen Sitzungen werden Extrakte im ätherischen und manchmal auch im astralen Bereich gesehen - es läßt sich bisher kaum festlegen in welchem der Bereiche bevorzugt gearbeitet wird, da das Bewußtsein für diese Feinheiten nur sehr selten anzutreffen ist.

    BAG - Der Æthyr des Zweifels: Dieser Æthyr liegt als erster in der astralen Ebene oder Feinheit. Dort spürt man einen starken Kraftstrom des "schlechten Gewissens", der Sünde und der Notwendigkeit der reinigenden Qualen. In diesem Æthyr fühlen Sie sich unwürdig und klein. Gerade die eigene karmische Sünde wird hier als Selbstbeschränkung offensichtlich. Das Leid ist in diesem Æthyr im Sinne der Reinigung zu betrachten, das Sie als einen Bestandteil der persönlichen spirituellen Entwicklung erfahren müssen. Die Dualität und alles was zu diesem Konzept zählt, wird in diesem Æthyr eindrucksvoll erfahren: Die Dualität als Bestandteil menschlicher Beobachtung. Die illusionshafte Natur dieser Dualismen schimmert jedoch bereits hier durch. Im positiven Sinne entspricht dieser Æthyr dem "Fokus 27", denn das eigene Leben wird hier nüchtern bewertet und Sie legen sich selbst gegenüber Rechenschaft ab, wie Sie ihr Leben geführt haben.

    ZAA - Der Æthyr der Einsamkeit: In diesem Æthyr wird die Einsamkeit an sich erfahrbar und als ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz mehr als deutlich. Die Häresie des Mahayana-Buddhismus wird hier erfahren: Die atemberaubend schreckliche Isolation der Individualität. Hekate ist die wirkende Kraft dieses Æthyrs, die für die Leiden der Menschheit weint. Die Tränen wandeln sich in Perlen und das Mitgefühl ihrer Tränen gibt sie demjenigen, der diesen Æthyr besucht, in Gestalt einer solchen Perle mit auf dem Weg. Im thelemitisch-ägyptischen Pantheon ist auch Nut in ZAA von Bedeutung, denn es ist diese unendliche Leere des Raumes die sie repräsentiert, und dessen Qualität in diesem Æthyr erfahren wird.

    DES - Der Æthyr, der akzeptiert, was ist: DES und ZAA besitzen eine ähnliche Natur. DES liegt in dem astralen Bereich, in dem Logik und Verstand über die Intuition herrschen. Der Engel, der durch diesen Æthyr führt, ist schwarz. Die Dualismen in diesem Æthyr erzeugen sehr starke Spannungen und der Verstand wird hier bis zum Zerreissen mit diesen Feldern konfrontiert und bekommt seine eigene Beschränktheit überdeutlich zu spüren. Die buddhistische Version, mit dem Verstand dabei umzugehen, ist das Koan, das für eine Lösung mehr als nur den Verstand benötigt. Die Kräfte dieses Æthyr gleichen genau einem solchen Koan. Um über diesen Æthyr hinauszugelangen ist es notwendig, dieses Koan zu lösen. Die Gefahr in diesem Æthyr ist, zu glauben, der Verstand sei die einzige Lösung um hier zu bestehen. Dieser Glaube ist eine verhängnisvolle Falle, da es auch Intuition benötigt um über DES hinausgehen können.

    VTI - Der Æthyr der Wandlung: Eine Beziehung zu TOR ist hier vorhanden. In VTI wird der Wechsel zwischen Logik und Intuition vollzogen und ist daher die natürliche Fortsetzung von DES. Die Natur dieses Æthyrs erscheint zerstörerisch. Die Zerstörung alter Strukturen ist jedoch für die Schöpfung zwingend erforderlich: Um neu geboren zu werden, muß das Alte sterben. Die Hauptgefahr in diesem Æthyr ist der spirituelle Stolz, der eintritt, wenn Sie den Verstand überwunden haben und die Intuition die Oberhand gewonnen hat. Die Selbstbeweihräucherung, diese Leistung vollbracht zu haben, kann hier dazu führen, daß Sie den nächsten Æthyr nicht mehr erreichen können. Es kann gut passieren, daß Ihnen der Engel, der Sie durch diesen Æthyr führt, ihr Mundwerk verschließt. Der Eindruck, daß es nach VTI keinen weiteren Æthyr mehr gibt ist täuschend und der Glaube, weit fortgeschritten zu sein, weil man die Probleme dieses Æthyrs gemeistert hat, ein Irrglaube.

    NIA - Der Æthyr des Reisens: Dieser Æthyr liegt im "oberen Bereich" der Astralebene und ist der Æthyr der Reise durch Raum und Zeit, die mit dem Astralkörper vollzogen wird. Diese Reisen finden entweder räumlich über die verschiedenen Ebenen, zeitlich durch den Zeitvektor oder durch Schwingung (im Falle der kosmischen Ebenen) statt. Um im Mentalkörper zu reisen, muß die Persönlichkeit und die Physis "sterben". Ab diesem Æthyr ist das Reisen durchaus mit realen Gefahren verbunden, denn persönliche ängste und Vorlieben, emotionale Ausrichtungen usw. können bei den Reisen ab NIA zu Wahnsinn, Tod oder Dissoziation führen. Der Æthyr NIA ist wie eine Zusammenfassung der unteren sechs Æthyre, von TEX bis VTI, und vereint in sich die besten Eigenschaften dieser Bereiche. Freude und Ekstase kommen als ein neues Element hinzu. Je höher Sie in den Æthyren gelangen, umso intensiver wird diese Ekstase. Um jedoch über diesen Æthyr hinauszugelangen, müssen Sie den normalen menschlichen Geist hinter sich lassen. Der Astralkörper trägt Sie nur bis NIA. Die weiteren Æthyre können nur mit dem Mentalkörper erreicht werden. Um in die höheren Æthyre zu gelangen, ist es also erforderlich, sämtliche persönlichen Gefühle, Emotionen und Reaktionen abzulegen, die im Mentalkörper zu schweren Problemen führen können.

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